Time to say goodbye…

Da beschwert man sich doch tatsächlich den ganzen Juni, dass das Wetter schrecklich ist und siehe da: Heute, am 23. Juni, am letzten Tag vor meiner Abreise, am letzten Tag meines einmonatigen Aufenthaltes hier in Irland zeigt sich das Wetter von seiner schönsten, ja von seiner paradevollen Seite! Ich kann es kaum glauben, aber während ich das hier um 18 Uhr schreibe, sitze ich bei einer Flasche Bulmers draussen! Ich sitze draussen und habe meine Jacke abgezogen! Das muss man sich mal vorstellen! Und das Ende Juni in Dublin. Was für ein Glückspilz ich doch bin!

Ich habe heute einen wundervollen letzten Tag hier in Irland verbracht und möchte euch ganz gerne daran teilhaben lassen. Kürzlich habe ich auf Huffingtonpost gelesen, dass man sein Geld besser in Erlebnisse als in Materielles investieren solle (http://www.huffingtonpost.de/2015/06/13/geld-erlebnisse-dinge_n_7571214.html). Das ist mir einige Male durch den Kopf gegangen heute. Denn genau das habe ich getan. Ich habe einen wunderschönen Tag verbracht und alles, was mir bleibt sind die Erinnerungen und diese Materialisierungen davon (gleich unten). Übrigens stimme ich dem Artikel absolut zu. Ich glaube auch, dass wir viel mehr von wunderschönen Erinnerungen haben als von materiellem Gut. Die Freude an Materiellen währt meist kurz. In Erinnerungen hingegen kann man ein Leben lang schwelgen. Ausser man ist so vergesslich wie ich und muss dann nach einiger Zeit wieder an die gleichen Orte reisen, um die Erinnerungen aufzufrischen. Ich denke gerade ganz spontan an San Francisco. Nein, zuerst fliege ich nach Hause.

Worauf ich mich zuhause freue? Auf eine wunderschöne Hochzeit am See! Ich bete, dass das Wetter wunderschön wird und meine Freunde einen unvergesslichen, traumhaften Tag haben werden.

Und ich freue mich auf meine Liebsten und auf mein Bett, auf mein Lieblingsgetränk, das es nur in der Schweiz gibt und ohne welches ich mich nur halb wie ich fühle, auf den Geruch meines Zuhauses. Nicht auf das Essen. Gegessen habe ich nämlich wahrhaftig genug und immer ausgezeichnet (ausser in Belfast). Und wenn Petrus will, freue ich mich auch auf den Sommer – auf Flip Flops, Sandalen und ausgiebige Velotouren!

Ich habe Irland so viel zu verdanken. Dieses Land hat mir viel gegeben, viel von mir zurückgegeben, was ich in den letzten Monaten verloren oder vermisst hatte; dieses Land hat mir geholfen, mich wieder auf die einfachen Dinge im Leben zu freuen – die Dinge, die man nicht kaufen kann, die aber umsonst sind.

Und jetzt, Fotosession ab!

Hill of Tara beginnend mit der Statue vom Heiligen Irlands, St. Patrick:

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Auf dem Hill of Tara wurden ehrenvolle Männer zu Königen gekürt. Der Stein Lia Fáil schrie auf, wenn ein echter König sich auf ihn setzte:

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Traumhafte Landschaft um Hill of Tara:

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Bective Abbey aus dem Jahre 1147:

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Trim Castle ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert; das grösste seiner Art in Europa:

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Loughcrew, ungefähr 3500 – 2500 vor Christus errichtet. Hier die Landschaft drumherum:

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Passage Tomb von Loughcrew:

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Monasterboice mit dem Rundturm aus dem 9. Jahrhundert:

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Das keltische Kreuz namens Muiredach stammt aus dem 9. Jahrhundert. Der Kreis für steht für die Sonne und das Kreuz für die beginnende Christianisierung. Es sind Szenen aus dem Alten Testament abgebildet:

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Droghedas Eingangstore:

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