„Refugees welcome“ oder: Warum mir Flüchtlinge keine Angst machen

Die Meldungen über Flüchtlinge nehmen nicht ab. Alle reden über Flüchtlinge und überall – insbesondere dort, wo man sie auch wirklich sieht. Hier, in meiner mittelgrossen schweizer Stadt, sehe ich sie zum Beispiel nirgendwo. Aber wenn man sich mal im Balkan umschaut, sieht man die Massen – sie campen an Bahnhöfen und warten oder hoffen auf ihre Weiterreise. Inspiriert von diversen Gesprächen, die ich in der letzten Zeit in meinem Umfeld geführt habe, und in denen ich irgendwie immer wieder den Standpunkt einnehmen muss, dass ich die Flüchtlinge – insbesondere die syrischen – in Schutz nehme, möchte ich euch gerne einmal ganz ehrlich erklären, weshalb man mich mit Angst nicht kaufen kann.

Erstens habe ich keine Angst vor den Flüchtlingen. Warum? Weil ich jahrelang mit Flüchtlingen gearbeitet habe und weiss, dass Flüchtlinge und Asylsuchende ganz normale Menschen sind wie du und ich. Ich habe keine Angst vor ihnen, weil sie etwas tun, was uns angeboren ist: Sie streben danach, ihr Leben zu retten. Das würden wir alle tun, wenn wir einigermassen normal gestrickt sind. Ich habe auch keine Angst vor ihnen, weil ich mit tausenden von ihnen geredet habe, weil mir tausende von ihnen erzählt haben, was die Gründe für ihre Flucht sind, weil ich weiss, mit welchen Anstrengungen und finanziellen Desastern die Flucht verbunden ist. Ich habe keine Angst vor ihnen, weil ich am eigenen Leib erlebt habe, dass sie mich beschützt haben. Ich habe keine Angst vor ihnen, weil es für mich keinen einzigen Grund gibt, dass ich mich vor ihnen fürchte. Ich fürchte mich generell nicht vor Menschen und darum auch nicht vor Flüchtlingen. Sie sind Menschen wie wir, sie sind nicht böse oder boshaft. Sie tun nur etwas, was wir auch tun würden und was viele Vorfahren von uns getan haben: Sie suchen nach einem sicheren Leben. Wir tun das auch – ständig! Wir schliessen Versicherungen ab, wollen uns mit einer sicheren Arbeit und einem ständigen Lohn absichern; wir rennen nicht bei rot über die Strasse, weil wir unser Leben nicht riskieren wollen. Das Gleiche tun Menschen, die hierher flüchten eben auch.

Zweitens hatte ich nie das Gefühl, dass diese Menschen mir persönlich etwas wegnehmen. Ihr sagt, sie nehmen uns unsere Arbeitsstellen weg. Aber hat irgend einer von euch eine Kündigung bekommen, weil man einen Syrer oder Afghanen eingestellt hat, der besser ist als ihr, der aber die Sprache noch nicht sprich? Nein. Keiner von uns hat die Stelle wegen eines Flüchtlings verloren. Und das wird sich nicht ändern, weil wir im Heimvorteil sind. Ich habe somit keine Angst davor, dass mir in meinem Leben irgendwann einmal ein Flüchtling meine Arbeitsstelle wegnimmt. Im Gegenteil: Viele von uns leben davon, dass wir ein Asylwesen haben. Viele von uns hätten keine Arbeitsstelle mehr, wenn es keine Flüchtlinge mehr gäbe. Diese Angst, dass sie mir jemals meine Stelle wegnehmen könnten, habe ich einfach nicht.

Drittens habe ich keine Angst davor, dass es mich persönlich etwas kostet, wenn Menschen hier weilen, weil sie sich im Asylverfahren befinden. Ich zahle meine Steuern und die sind so hoch (bzw. tief in der Schweiz) wie sonst auch. Wegen der Flüchtlinge werden die Steuern auch nicht in absehbarer Zeit steigen. Also habe ich keine Angst davor, dass ich meinen Lohn für Flüchtlinge opfern muss. Diese Angst habe ich einfach nicht.

Viertens habe ich keine Angst davor, dass sie sich nicht anpassen könnten oder dass unsere Werte wegen der Flüchtlinge zerfallen könnten. Oder kennt ihr Slums in der Schweiz? Nein! In der Schweiz gibt es keine Slums oder Ghettos. Und wisst ihr warum? Weil die Behörden das schlau steuern. Die Flüchtlinge dürfen sich nicht einfach niederlassen, wo sie wollen, sondern werden einem Kanton und einer Gemeinde zugewiesen. So wird sichergestellt, dass es einen angemessenen Mix an Nationalitäten gibt.

Ich wünschte mir, eure Ängste zu verstehen und ich gebe mir Mühe, dies zu tun, aber ich kann es beim besten Willen nicht. Ich verstehe eure Ängste nicht, weil es meiner Meinungen nach keine rationalen Gründe dafür gibt, wie diese Ängste gerechtfertigt sein könnten. Für mich sind Flüchtlinge nicht dehumanisiert. Sie sind Menschen wie wir auch und ich möchte meine Einstellung zu ihnen auch nicht ändern, genauso wie ich meine Einstellung generell zu Menschen nicht ändern möchte.

Nachtrag: Nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, stiess ich per Zufall auf einen Artikel, in dem im Wesentlichen wissenschaftlich folgende zwei Punkte nachgewiesen wurden:

  • Je gebildeter ein Mensch ist, desto weniger ausländerfeindlich ist er bzw. desto weniger wertet er andere ab. Dazu möchte ich aber sagen, dass es sich hier um Prozentzahlen handelt. Es gibt viele Menschen, die sehr gebildet sind und trotzdem Fremdenangst hegen und umgekehrt.
  • Der leitende Forscher dieser Studie, Prof. Borwin Bandelow, sagt dazu, was ich schon immer gesagt habe: Fremdenangst kann nur überwunden werden, indem wir Kontakte zu jenen pflegen, von denen wir vermeintlich Angst haben. (Quelle zum Nachtrag: http://m.videos.huffingtonpost.de/politik/politik-deutschland-verbloedet-und-keiner-merkts_id_5001158.html)

(Bildquelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article145529161/Ungarn-macht-die-Balkan-Route-dicht.html)

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5 Gedanken zu “„Refugees welcome“ oder: Warum mir Flüchtlinge keine Angst machen

  1. schdrahlemann schreibt:

    Der Beitrag von „denkperlerin“ & auch der Kommentar von „armytalker“ greifen in meinen Augen viel zu kurz. Sie stellen nämlich nur den Status quo dar. Aktuell steht uns (allen Europäern) aber eine Flüchtlingswelle ungekannten Ausmaßes bevor, die auch in Jahren oder gar Jahrzehnten (Klimaflüchtlinge) anhalten bzw. weiter anschwellen könnte. Einwürfe wie „Oder kennt ihr Slums in der Schweiz?“ sind in meinen Augen nichts als perfide Diffamierungen gegenüber Menschen, die sich nicht nur zum Hier & Jetzt Gedanken (und damit Sorgen) machen, sondern auch mittel- bis langfristig denken! Genau diese „Diskussionskultur“ ist es, die eine sachlich-nüchterne Lösung der uns bevorstehenden Probleme so erschwert. Dieses Dilemma habe ich übrigens gestern etwas ausführlicher auf https://schdrahlemann.wordpress.com/2015/10/08/asyl-sind-alle-kritiker-rechtenazis-ardde-zdf-sz-faz_net/ beschrieben.
    Ansonsten sind wir alle (egal ob Deutsche, Schweizer oder sonst irgendwelche anderen Europäer) wohl ziemlich nahe beieinander, dass wir vieles zu bewerkstelligen in der Lage sind. Die schwelenden Ängste sind tatsächlich zum Teil diffus, aber nichtsdestotrotz gilt es diese (als Staat bzw. als handelnder & verantwortlicher Politiker) ernst zu nehmen. Dies muss zwingend in Form einer absoluten „Intoleranz“ gegenüber jedweden Bestrebungen zur Aufhebung unserer freiheitlich-rechtsstaatlichen Werte deutlich gemacht werden – notfalls eben auch durch umgehende Abschiebungen von Personen, die ihre Missachtung gegen unsere Werten & Grundeinstellungen klar und deutlich zu erkennen geben.
    Und nicht dass jetzt jemand meint, man könnte doch ALLE in der Art integrieren, dass sie (irgendwann einmal) auch auf dem Boden unserer Verfassungen (Grundgesetz, Bundesverfassung, …) stehen werden. Bis das so weit sein könnte, würde angesichts der blanken Anzahl an Flüchtlingen (die ja mittlerweile nur noch notdürftig = nicht integrationsfördernd untergebracht werden) einer enorm langen Zeitspanne erfordern! Von Beschulung bzw. Integrations-/Sprachkursen für alle auf einem der Herausforderung angepassten Niveau ganz zu schweigen! Wir (kein Land der EU – zumindest nicht alleine, evtl. auch nicht alle zusammen, denn nicht alle EU-Staaten sind per se „reich“) können nicht alle Probleme der ganzen Welt lösen! Schon gar nicht hier in Europa. Viel effektiver/günstiger wäre eine menschenwürdige Unterbringung (sofern möglich – da bin ich wieder ganz Realist) vor Ort, also nahe der Krisengebiete (die es – klar – irgendwie & irgendwann zu befrieden gilt; nur wie, weiß kaum jemand)! Die Alternative hierzu wäre nämlich der Aufbau riesiger Flüchtlingscamps hier in Europa.
    Nochmal: All dies ignorieren denkperlerin & armytalker leider – es fehlt die längerfristige Perspektive!

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    • denkperlerin schreibt:

      Lieber SCHDRAHLEMANN
      Vielen Dank für deinen Beitrag. Du hast Recht – mein Beitrag beleuchtet die aktuelle Situation. Ich habe allerdings auch nicht den Anspruch darauf erhoben, eine langfristige Perspektive zu geben. Das überlasse ich dann doch lieber den Politikern, die gerne in die Zukunft schauen. Ich kann nicht wissen, wie es in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird, das kann niemand. Du schreibst, es müsse zwingend Intoleranz geübt werden: „notfalls eben auch durch umgehende Abschiebungen von Personen, die ihre Missachtung gegen unsere Werten & Grundeinstellungen klar und deutlich zu erkennen geben“. Ich kann nicht für Europa sprechen, weil ich die Asylverfahren nicht kenne, ich kenne aber das Verfahren in der Schweiz wie meine Westentasche. Hier ist es tatsächlich so, dass es einen Grundsatz gibt, der höher greift als die EMRK. Wenn eine Person nämlich die innere/ äussere Sicherheit der Schweiz gefährdet, so wird sie abgeschoben – selbst wenn ihr im Heimat-/Herkunftsland der Tod droht. Das steht in Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention: Auf das Non-Refoulement-Prinzip „kann sich jedoch ein Flüchtling nicht berufen, der aus schwer wiegenden Gründen als eine Gefahr für die Sicherheit des Landes anzusehen ist, in dem er sich befindet, oder der eine Gefahr für die Allgemeinheit dieses Staates bedeutet, weil er wegen eines Verbrechens oder eines besonders schweren Vergehens rechtskräftig verurteilt wurde.“

      Zum Thema Integration möchte ich dir Recht geben. Ich habe keine rosarote Brille an und denke, man könne jeden integrieren. Das muss man aber auch nicht; ich glaube, dass wir als Gesellschaft ohnehin genug heterogen sind, um „Abweichungen“ zu akzeptieren und diese positiv zu nutzen. Wir vergessen in der Integrationsdebatte immer wieder, dass nicht nur Ausländer integriert werden sollten sondern alle. Es gibt auch Einheimische, die nicht integriert sind; davon spricht nur keiner. Integrieren heisst sich bis zu einem gewissen Grad auch an eine Gesellschaft und ihre Ordnung anzupassen. Jeder, der gegen Gesetze verstösst oder sich bspw. weigert, einer Arbeit nachzugehen und ein geordnetes Leben zu führen, ist somit ein Abweichler. Dazu gehören auch Einheimische. Wenn Leute auf der Strasse leben, Drogen nehmen und betteln so sind sie genauso wenig integriert, selbst wenn sie die Sprache sprechen, wie jemand, der sich weigert, die Sprache zu lernen. Integration heisst aber auch Toleranz – wir sind eine offene Gesellschaft, in der Abweichler nicht der Guillotine unterzogen werden, sondern am Leben gelassen werden, und das ist auch gut so. Es ist eine Herausforderung, das ist klar.

      Zum Thema Asylcamps in Europa – möglich! Wer weiss das schon. Immerhin spricht man davon, solche Camps in Nordafrika aufzubauen und europäische Staaten bzw. deren Asylvertreter dorthin zu schicken, damit die Verfahren vor Ort geprüft werden können.
      Noch ein letzter Kommentar: Ich stimme dir absolut zu, dass Europa alleine die Sache nicht bewältigen kann und auch nicht soll. Alle Staaten sind selbstverständlich aufgefordert, sich zu beteiligen. Damit meine ich u.a. auch die USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan etc. Ich möchte nur daran erinnern, dass die Türkei und Libanon bisher die meisten Syrer aufgenommen haben. 95% aller syrischen Flüchtlinge weilen in der Türkei, im Libanon, in Jordanien, im Irak und in Ägypten. Im Libanon sind es 1,2 Millionen Menschen – 20 % der Bevölkerung. In der Türkei sind es 1,9 Millionen – und damit die höchste Zahl syrischer Flüchtlinge. (Quelle: http://www.amnesty.ch/de/laender/naher-osten-nordafrika/syrien/dok/2015/syrien-zahlen-und-fakten-zur-fluechtlingskrise)

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  2. armytalker schreibt:

    Hallo Denkperlerin 😉

    Als erstes möchte ich hiermit klarstellen, dass ich deine Ansichten und Meinungen über die Flüchtlinge bzw. die aktuelle Flüchtlingslage teile und auch respektiere.
    Auch ich sehe keinen Grund mich vor Flüchtlingen zu fürchten.Erstens hatte ich auch früher mit Ihnen zu tun und wir lebten Türe an Türe. Ich hatte niemals das Gefühl in Gefahr zu sein oder mich vor Ihnen fürchten zu müssen ganz im Gegenteil wir hatten interessante Gespräche. Und auch ich wurde nach dem Grundsatz grossgezogen, dass alle Menschen – egal woher sie stammen – gleich sind und auch nur Leute wie du und ich sind. Ausserdem können sie mir persönlich nichts wegnehmen, wie auch? Dass sich nicht alles integrieren können ist ein Stück weit nachvollziehbar. Denn sie kommen aus einer Welt in der nach anderen Regeln gespielt wird.
    Ich denke viele fürchten sich nicht zuletzt weil die Medien grossen Einfluss auf die Leute haben denn viele glauben alles was sie sehen oder lesen. Meiner Meinung nach versuchen die Medien und die Politiker uns zu manipulieren – wir sollen glauben was sie sagen. Zurück zum eigentlichen Thema 🙂
    Ich glaube auch dass sich viele Leute deswegen fürchten weil viele Flüchtlinge auf einmal kommen und die umliegenden Länder Schwierigkeiten mit der Bewältigung der aktuellen Lage haben. Ausserdem fürchten sie viele Leute vor den neuen Kulturen aus dem einfachen Grund (wenn du mich fragst) weil sie Sie nicht kennen.
    Soweit zum „netten“ Teil.
    Man muss sich aber bewusst sein dass die Flüchtlinge neue Herausforderungen und Probleme mit sich bringen. Namentlich können dies Krankheiten welche eingeschleppt werden.
    Man weiss nicht welche Krankheiten diese Leute haben. Ausserdem können so auch Personen mit politisch der religiös motivierten Absichten in europäische Länder und die USA reisen. Man nimmt heute an dass unter 120000 Flüchtlingen 4000 „Flüchtlinge“ mit terroristischen Absichten sein können welche nicht weiter unter den Massen auffallen. Ein Musterbeispiel ist Ungarn welches sich fast komplett abgeschottet hat und so verhindern will dass genau dies passiert. Auch wenn ich persönlich deine Ansichten wie bereits erwähnt teile und auch jederzeit bereit bin zu helfen ist es nicht verkehrt, die Sache ein wenig vorsichtig zu betrachten.

    Freundliche Grüsse

    armytalker

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    • denkperlerin schreibt:

      Lieber Leser
      Vielen Dank für deinen Input! Und danke, dass ich nicht alleine auf dieser Welt bin mit meiner Einstellung.
      Zu den Krankheiten: Stimmt, aber in den Asylzentren gibt es medizinische Betreuung. So wird ihnen bspw. die Sache mit HIV/ Aids erklärt; und alle werden auf Tuberkulose getestet, egal, ob sie aus einem Land stammen, wo TB verbreitet ist oder nicht.
      Das mit den terroristischen Absichten ist nun mal so. Aber wir können wegen einigen wenigen nicht alle verurteilen. Ausserdem wird sofort eine Meldung gemacht, wenn einer verdächtig ist. Zudem werden die Dossiers von bestimmten Staatsangehörigen alle daraufhin geprüft, ob die Leute gewisse Anschauungen befürworten oder Kontakte zu gewissen Kreisen haben. Das war jetzt Insider-Wissen. Unsere Behörden sind – das kannst du mir glauben – darauf geschult und erpicht, diejenigen heraus zu filtrieren, die eine Gefahr für die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz darstellen könnten. Und – nur so nebenbei – sollte dies der Fall sein, würde man jemanden sogar nach Syrien ausschaffen. Ich weiss nicht, ob das jetzt die Sache besser macht. Auf jeden Fall haben wir ein ziemlich gutes Netzwerk à la CIA, das sich nur damit beschäftigt. Danke für deinen Beitrag!
      PS: Absolut korrekt! Die Leute, die nie was mit Flüchtlingen zu tun hatten, fürchten sich vor ihnen. Das zeigen Abstimmungsergebnisse: Ist der Ausländeranteil an einem Ort gross, so wird ausländerfreundlich abgestimmt. Und vice versa.

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