Wer wagt, gewinnt

Ihr wisst ja: Ich bin so der Kritzel-Typ. Einfach mal machen, einfach mal Mut zeigen, etwas wagen, ohne zu wissen, was dabei herauskommt. Einfach mal machen. Augen zu und durch. Mit dem Kopf durch die Wand. Ich brauche das Adrenalin, die Unsicherheit, die mich aus der Bahn wirft, die mir den Boden unter den Füssen wegzieht. Ich brauche das Nichtwissen, die Schwebe. Ich lechze nach Freiheit; danach, mein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Die Dinge in die Hände zu nehmen, sie nach meinen Wünschen und Träumen zu formen, etwas zum Besseren zu verändern. Einfach mal wagen. Einfach machen.

Das Schlimmste für mich ist Lethargie, ist Stillstand, ist, wenn man mir sagt, was ich tun und lassen soll. Ich füge mich schlecht in Systeme ein, mag es nicht, Normen und Regeln zu befolgen. Ich will nicht, dass jemand anders über Dinge bestimmt, die ich selbst bestimmen kann. Ich will nicht, dass mir einer sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich bestimme selbst über mein Leben. Natürlich sind wir dabei immer auf andere Menschen angewiesen, aber der Zauber des Lebens will es dann meist, dass es klappt, dass die Dinge so ihren Lauf nehmen, wie es eben richtig ist. Es ist immer richtig so, wie es sich eben ergibt.

Ich weiss, dass es manchmal sehr viel Mut braucht, etwas zu wagen. Warum? Weil wir wissen, was passieren kann, wenn es nicht den Lauf nimmt, den wir uns wünschen, den wir ersehnen. Wir kennen das Worst-Case-Szenario nur zu gut (auch wenn wir es selbst nie erlebt haben) und fürchten uns davor wie vor einer unheilbaren Krankheit. Als ob es schlimm wäre, mal zu versagen, mal Pech zu haben, mal auf Hilfe angewiesen zu sein. Aber als Optimistin sehe ich immer das Best-Case-Szenario vor mir. Ich vertraue darauf, dass Gott (oder wer auch immer) das Beste für mich bereit hält, dass das Leben das Beste für mich vorgesehen hat und ich bin, weil ich mutig bin und es wage, bereit dafür. Ich bin bereit, Neues zu wagen, neue Wege zu gehen, mit neuen Menschen an neuen Orten in neuen Konstellationen.

Und ihr denkt vielleicht: Sie ist ein typischer Fall von einer unverbesserlichen Optimistin und von einem Glückspilz. Und ich kontere: Nein, ich bin kein Glückspilz. Natürlich habe ich hie und da tatsächlich unheimlich viel Glück, aber dieses Glück habe ich nur, weil ich es hie und da eben darauf ankommen lasse.

(Quelle Beitragsbild: http://www.ontai.de/2012/05/29/wer-nicht-wagt-der-nicht-gewinnt/)

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