Es ist vorbei.

Ich bin so weit. Ich sage dir, dass es vorbei ist. Dass ich unseren gemeinsamen Weg verlasse. Ich biege ab. Wo du hin gehst, musst du wissen. Unsere Wege trennen sich heute. Endgültig. Du schaust mich an, bist sprachlos. Du verstehst nicht, was ich dir sage. Und vor allem verstehst du nicht, warum. Es war doch so schön? Ja, das war es. Es war ein Traum, den wir gelebt haben. Es war wirklich einmalig, einzigartig. Und ich weiss, dass ich das so nie wieder erleben werde. Aber ich muss gehen. Ich ertrage es nicht mehr, für dich wertlos zu sein. Ich ertrage es nicht mehr, da zu sein, wenn du gerade Zeit für mich hast.

Ich ertrage es nicht, verfügbar zu sein, mein Leben nach dir zu richten. Das bin ich mir nicht gewöhnt. Ich richte mein Leben nie nach jemand anderem. Ich richte mein Leben einzig und allein nach mir. Ja, du warst ein solches Bedürfnis, nach dem ich mich gerichtet habe. Aber es hat nun andere Dimensionen angenommen und die Kontrolle entgleitet mir. Es sind zu viele, zu intensive Gefühle im Spiel. So wie es ist, kann es nicht weitergehen und es kann auch nicht anders weitergehen. Selbst wenn du mir jetzt das geben würdest, was ich gebraucht hätte: Es ist zu spät. Und wenn es für mich zu spät ist, dann ist es vorbei.

Manchmal brauche ich einige Zeit, um die Dinge zu ordnen, zu verstehen, zu verarbeiten, zu überwinden. Und ich bin noch nicht einmal in der Nähe davon, dich zu verstehen, uns zu überwinden. Was ich aber weiss, ist eines: Das ist nicht das, was ich brauche. Ja, du bist das, was ich brauche. Wir sind das, was ich brauche. Du sagst, das macht keinen Sinn. Für mich schon. Für mich ist es logisch, auch wenn du es nicht verstehst. Ich will keine halben Sachen. Ich will dich – oder nichts. Und wenn ich dich nicht haben kann, dann entscheide ich mich jetzt – zu meinem Wohl (und vielleicht sogar zu deinem) – für das Nichts.

Meine Freunde sagen mir: Gib ihn nicht auf. Ja, sie haben vielleicht Recht, meine Freunde. Aber sie wissen nicht, dass ich die Kraft nicht mehr habe, dich nicht aufzugeben. Es hat mich unheimlich viel Kraft gekostet, dich nicht von Anfang an aufzugeben. Und nun sind wir hier und ich sage dir, dass es vorbei ist. Eigentlich würde ich dich fragen wollen: Warum setzt du nicht die Welt in Bewegung – für uns? Was hindert dich daran? Aber stattdessen sage ich, dass es vorbei ist. Und es zerreisst mir das Herz – ein Gefühl, das ich nun seit Tagen, Wochen, Monaten mit mir herumtrage und immer dann spüre, wenn du nicht bei mir bist. Ich gebe dich auf, gebe uns auf. Nicht, weil es so besser ist. Vernunft ist es nicht. Es ist eine Gefühlsentscheidung. Es ist besser, wenn ich dich jetzt gehen lasse als wenn du nie mein sein kannst.

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