Über eine kreative Schreibpause. Und über das Abschalten von der Arbeit.

Liebe Blogleser, liebe Kreativköpfe und Liebende des Wortes

Es ist jetzt schon eine Weile her, dass ich einen Beitrag gepostet habe. Aber es gibt mich noch und ich lebe. Um ehrlich zu sein, passiert gerade so viel in meinem Leben, dass ich gar keine Zeit finde, Texte darüber zu schreiben, wie ich mich über dieses oder jenes aufrege, wie mich jemand beeindruckt oder was mich beschäftigt. Was natürlich nicht heisst, dass ich mich nicht aufrege, dass mich Menschen nicht beeindrucken (und nerven) und dass mich dieses und jenes nicht beschäftigt.

Ich hatte keine Schreibblockade – bloss eine kreative Schreibpause. Wie gesagt, irgendwie läuft es im Moment drunter und drüber – aber es läuft gut drunter und drüber! Es läuft ziemlich viel und ich mag das. Ich mag action, Veränderung, ich mag Leben in mir und um mich herum. Ich mag Fortschritte, Weiterkommen, Vorwärtsgehen, Vorausdenken. Und derzeit erlebe ich sehr viele solche Momente, in denen ich denke: Da passiert etwas, etwas richtig Gutes!

Es passiert zwar viel im Moment in meinem Leben, aber es ist nicht zu viel und es überfordert mich auch nicht. Klar bin ich manchmal unter Druck oder im Stress, aber wer ist das nicht. Wichtig ist, dass man abends nach getaner Arbeit seine Ruhe findet und die Arbeit auch sein lassen kann. Tönt toll, oder? Irgendwie fällt mir das im Moment etwas schwer. Früher hatte ich nie Probleme damit – sobald ich das Gebäude, wo ich arbeitete, verliess, liess ich auch das Tagesgeschäft und alles, was damit verbunden war, hinter mir. Ich betrat mit dem Heraustreten aus dem Gebäude eine Art Tunnel und war dann weg – bis zum nächsten Morgen. Das fällt mir heute manchmal schwer. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bisher noch nie eine Arbeit hatte, die ich zu hundert Prozent gegen innen und nach aussen vertrat. Ich glaube, meine Arbeit war mir noch nie in dieser Art und Weise wichtig wie diese jetzt. Ich hatte noch nie eine Arbeit, die – für mich persönlich und in meinem subjektiven Empfinden – so sinnstiftend war wie diese. Ich war noch nie so mit Leib und Herz bei der Sache wie jetzt.

Ich bin jeden Tag dankbar für das, was ich tue. Wirklich. Und manchmal frage ich mich: Ist das vielleicht der Preis? Oder die Kehrseite der Medaille? Wenn du deine Arbeit liebst und dich so sehr mit ihr identifizieren kannst, dann wird sie buchstäblich ein Teil von dir, den du abends nicht so richtig ablegen kannst? Ist das so? Würde mich interessieren, was ihr darüber denkt und ob ihr damit Erfahrungen habt.

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