Ich auf der Spur des Glücks

Das Glück beschäftigt mich schon seit langem. Und wenn ich darüber schreiben möchte, so muss ich zuerst definieren, was Glück ist. Aber ich möchte es einfach dabei belassen: Sprechen wir über das Glück, ohne es zu benennen. Denn für jeden bedeutet Glück etwas Anderes. Glück haben und glücklich sein sind auch verschiedene Paar Schuhe. Aber nehmen wir einfach das, was für jeden einzelnen von uns Glück und glücklich sein bedeutet. Vermutlich würde jeder beide Begriffe unterschiedlich beschreiben, deuten, ganz unterschiedliche Beispiele dafür machen. Hoffentlich Beispiele aus dem eigenen Leben… Weiterlesen

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Man sollte immer verliebt sein. Das ist der Grund, warum man nie heiraten sollte. (Oscar Wilde, 1893)

Kürzlich stolperte ich lesend über das obige Zitat, welches ich mir für den Titel dieses Beitrags von Oscar Wilde – Gott habe ihn selig – ausgeliehen habe. Oscar Wilde habe ich schon einige Male in meinen Beiträgen erwähnt, denn ich finde seine Aussagen und seine Liebesbriefe höchst intelligent und zugleich ergreifend. Er versteht es perfekt, Nähe und Distanz zu verbinden und seine Texte haben eine Wirkung wie ein Wolkenmeer, wenn ich im Flugzeug sitze. Weiterlesen

Der Reiz des Unbekannten: Wieso will man eigentlich immer das, was man nicht hat?

Manchmal ist man völlig eingefahren und will etwas unbedingt. Und es ist möglich, dass man das jahrelang will und darauf hinarbeitet, bis man es hat. Und wenn man es hat, ist man eine Zeit lang zufrieden (und vielleicht sogar glücklich), bis man etwas Neues entdeckt, was einen dann reizt und was man dann unbedingt haben will. Nur manchmal kann man nicht alles haben (eigentlich meistens) und dann kommt das Dilemma: Lässt man etwas sausen, was man sich so lange ersehnt und gewünscht hat, nur um etwas Neues zu haben, von dem man allerdings gar nicht weiss, ob es einem denn gefallen würde, wenn man es hätte? Oder besinnt man sich vernünftigerweise darauf, was man endlich erreicht hat und gibt sich damit zufrieden? Weiterlesen

Fight for this love

Manche Lieder verbinden wir mit Lebensphasen, manche mit einem bestimmten Menschen und dann gibt es Lieder, die wir mit einer ganz bestimmten Situation verbinden, an die wir uns ganz genau erinnern können. Wir wissen, was wir damals gedacht, gefühlt haben, vielleicht erinnern wir uns auch noch an den Geruch, das Wetter usw. So ein Lied für mich ist „Fight for this love“ von Cheryl Cole.

Das Lied ist alt, ich weiss. Aber meine Erinnerung ist gewissermassen auch alt. Um genau zu sein, fast sieben Jahre alt oder älter. Das Lied kannte ich, ich mochte es sogar, ja, ich mag es heute noch. Ich finde die Botschaft schön. Es geht darum, dass die Liebe eben manchmal auch schwierig ist und man für die Liebe kämpfen soll. Weiterlesen

Anleitung: Wie man sich rar macht.

Habt ihr das auch schon erlebt: Ihr verabredet euch mit jemandem, findet ihn ganz nett, verabredet euch wieder (oder auch nur ein einziges Mal) und merkt dann, dass der Typ irgendwie ein Kotzbrocken ist. Oder ein emotional Taub-Blinder. Oder einfach todlangweilig. Ach, ja, mit den Langweiligen habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Oder ein Narzisst – so von sich selbst geblendet, dass er euch dadurch völlig in seinen Schatten stellt (meint er)? Ein Typ, der eigentlich keinen anderen Menschen an seiner Seite erträgt, weil er sich selbst genügt, weil er der Beste ist, den es auf dieser Welt gibt? Oder ihr merkt, dass der Typ, mit dem ihr euch verabredet habt, irgendwie nicht ganz richtig tickt. Er fragt euch, ob ihr euch jemals mit Tara beschäftigt habt?  Kein Witz! Ich musste Tara erstmal googlen! Und ich weiss noch immer nicht, was das sein soll. Weiterlesen