Wie findet man den perfekten Partner?

Kürzlich wurde ich – ewiger Single – gefragt, wie man eigentlich den perfekten Partner findet. Richtig – ich wurde nicht gefragt, ob ich in einer Beziehung sei, das wurde aus irgendeinem mir nicht offensichtlichen Grund still und heimlich vorausgesetzt. Nun gut, wenn ich schon um Rat gefragt werde, dann gebe ich doch gerne meine Weisheiten preis – selbst wenn ich keine Ahnung habe. Und vielleicht gerade deshalb: Hier mein Rezept für die Liebe – mit Hilfe der Logik (Philosophie)! Weiterlesen

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Neulich: Ein Date mit 30+

Ich habe mich kürzlich wieder einmal aus meiner Höhle gewagt und mich mit einem Mann getroffen. Die Rahmenbedingungen (nenne ich das jetzt wirklich Rahmenbedingungen?) waren ziemlich einfach: Wir haben uns getroffen und so getan, als sei das kein Date. Wir verhielten uns so, als würden wir uns einfach nur treffen, weil wir ein platonisches Interesse aneinander hätten. Vielleicht sind wir in meinem Alter viel zu cool, um ein Treffen als Date zu bezeichnen. Aber ich mag die Bezeichnung Date. Ich würde auch gerne sagen, dass ich jemanden date, auch wenn der Duden dieses Verb noch nicht eingedeutscht hat. Aber wir wissen alle, was es bedeutet: Man verabredet sich mit jemandem, für den man Interesse hat. Jedenfalls waren wir verabredet, ohne das als Date zu bezeichnen. Weiterlesen

Alte Liebe rostet nicht. Oder doch?

Wir haben uns lange nicht gesehen. Wirklich lange. Wir waren zwar immer wieder im Kontakt, aber gesehen haben wir uns schon lange nicht. Du wolltest mich immer wieder sehen, aber ich hatte das Bedürfnis nicht. Oder keine Zeit. Nein, ich glaube, ich hatte einfach keine Lust, dich zu sehen. Warum, weiss ich selbst nicht. Irgendwie war ich nie in der Stimmung oder war nie bereit, dich zu sehen. Keine Ahnung. Früher hättest du nur mit den Fingern schnipsen müssen und ich hätte Purzelbäume geschlagen. Heute ist das nicht mehr so. Nach langem hin und her habe ich dir zugesagt. Weiterlesen

Über das krampfhafte Festhalten an der eigenen Beziehung

Wer kennt es nicht: Wir führen eine Beziehung und wissen genau, dass diese Beziehung schon lange ihren Höhepunkt überschritten hat und nun ohne Halt ins Nichts stürzt. Oder sie ist konstant auf einem tiefen Niveau – die Beziehung ist meistens in Ordnung, aber auch nicht das Wahre. Es ist o.k, man versteht sich gut, kennt den anderen, man ergänzt sich in alltäglichen Dingen und belügt sich damit, dass es alleine auch nicht besser wäre. Weiterlesen

Typ Mann: Arschloch

Ich weiss, dass ich viele Leser männlichen Geschlechts habe (zum Glück). Liebe Leser, ich will euch wirklich nicht verscheuchen. Ich habe kein Problem mit Männern. Wirklich nicht. Die meisten von euch sind absolut cool! Wirklich! Wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Männer in meinem Umfeld cool sind, dann kommen mir einige in den Sinn. Und es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Geschlecht, sondern vielmehr am Menschen, ob jemand cool ist oder nicht. Und trotzdem habe ich im Moment gerade eine Überdosis jener Männer, die einfach nur Vollidioten sind. Und ich habe gerade das Bedürfnis, meinen Frust nieder zu schreiben. Und um es vorweg zu nehmen: Mit keinem dieser genannten Vollidioten habe ich eine Beziehung. Weiterlesen

In allen Welten des Leides und der Lust bist du der Inbegriff meiner Bewunderung und Freude

„Ich liebe dich, ich liebe dich, mein Herz ist eine Rose, die unter deiner Liebe erblüht ist, mein Leben ist eine Wüste, die der köstliche Hauch deines Atmens kühlt, deren klare Brunnen deine Augen sind (…). Liebe mich immer, liebe mich immer. Du bist die höchste, die vollkommene Liebe meines Lebens, eine andere kann es nicht geben. (…) O süssester Knabe, geliebteste Liebe, meine Seele umfasst deine Seele, mein Leben ist dein Leben, und in allen Welten des Leides und der Lust bist du der Inbegriff meiner Bewunderung und Freunde.“ Weiterlesen

Du lässt alles um dich herum verblassen

Nein, ich habe nicht an dich gedacht. Na gut, manchmal schon, aber ich denke nicht so oft an dich wie auch schon. Und ich würde mich im Moment auch nicht bei dir melden. Ich habe weder das Bedürfnis, von dir zu hören noch dich zu sehen. Du bist im Moment nicht Teil meiner Welt. Ich vermisse dich nicht, du fehlst mir nicht. Und dann stehst du vor mir und ich merke, dass ich mich getäuscht habe: Ich habe dich vermisst – ja ich vermisse dich sogar in diesem Moment, in dem du vor mir stehst. Es ist, als hätten wir uns immer gesehen, als wärst du nie weggewesen. Du bist ein Teil meines Lebens, ohne da zu sein. Einfach nur die Tatsache, dass es dich gibt, genügt, um Teil meines Lebens zu sein. Das merke ich aber erst, als ich dich sehe. Weiterlesen