Neulich: Das vermeintlich perfekte Bewerbungsgespräch

Neulich wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Ich weiss selber nicht, weshalb ich mich auf diese Stelle beworben hatte. Vermutlich aus Neugier. Ja, das wird es gewesen sein. Die Stellenausschreibung liess viele Fragen offen und grundsätzlich fand ich sie interessant, also bewarb ich mich darauf. Weiterlesen

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Typ Mann: Arschloch

Ich weiss, dass ich viele Leser männlichen Geschlechts habe (zum Glück). Liebe Leser, ich will euch wirklich nicht verscheuchen. Ich habe kein Problem mit Männern. Wirklich nicht. Die meisten von euch sind absolut cool! Wirklich! Wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Männer in meinem Umfeld cool sind, dann kommen mir einige in den Sinn. Und es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Geschlecht, sondern vielmehr am Menschen, ob jemand cool ist oder nicht. Und trotzdem habe ich im Moment gerade eine Überdosis jener Männer, die einfach nur Vollidioten sind. Und ich habe gerade das Bedürfnis, meinen Frust nieder zu schreiben. Und um es vorweg zu nehmen: Mit keinem dieser genannten Vollidioten habe ich eine Beziehung. Weiterlesen

Ich kündige. Wieso der Neid?

Seitdem es kein Geheimnis mehr ist, dass ich meine Stelle gekündigt habe, ernte ich viel Neid (oder Bewunderung?). Ich merke, wie die Menschen einerseits völlig schockiert sind, dass man kündigt, ohne eine neue Stelle in Aussicht zu haben. Aber ich merke anderseits auch, dass mich die allermeisten Menschen wirklich beneiden und sie sagen es mir auch so. Eine Stelle zu kündigen – eine Sicherheit aufzugeben –, ohne eine neue Stelle wenigstens in Aussicht zu haben, stellt ein Risiko dar. Und dieses Risiko gilt es zu nehmen. Ist das Leben nicht per se ein Risiko? So viele Entscheidungen treffen wir, warum also nicht auch diese? Diese wichtige? Weiterlesen

Frei sein. Leben ordnen. Widerspruch? (Kündigung)

Ich versuche, meine Gedanken zu ordnen. Du merkst, dass ich dir nicht zuhöre, obwohl ich mich redlich bemühe. Du fragst mich: Woran denkst du? Ich bin abwesend. Gedanklich. Körperlich bin ich hier. Und ich merke, dass es mich nicht interessiert, was hier läuft. Ich bin so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass es mich zu viel Anstrengung kostet, mich ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Zurück zu zwingen. Denn ich will eigentlich gar nicht hier sein. Ich will überall sonst sein, nur nicht hier. Und ich will alles andere machen, nur nicht das hier. Und ich will einfach frei sein. Ich lechze nach dieser unendlichen Freiheit, obwohl ich weiss, dass es sie nicht in einer Unendlichkeit gibt. Dass ich sie nie erreichen, nie haben werde. Und doch: Ein Stückchen Freiheit kann ich haben. Jetzt.

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Und was machst du so (beruflich)? Oder: Wie viel Lohn macht glücklich?

Immer die gleiche Frage. Immer die gleiche Leier. Immer werden wir nach unserem Beruf und Abschluss kategorisiert. Beurteilt. Interpretiert. Eingestuft, eigereiht, schubladisiert.

Was Menschen beruflich tun, scheint in unserer Gesellschaft viel über sie auszusagen. Es gibt wohl keine andere Kategorie, die mehr über Menschen aussagt als der Beruf oder die Tätigkeit oder der Abschluss. Je nach dem Gegenüber kann der eine oder andere Beruf oder Abschluss als gut (bewundernswert) oder schlecht (bemitleidenswert) interpretiert werden. Ich bin ja auch nicht anders. Auch ich habe „vorgefertigte“ Stereotypisierungen in meinem Kopf. Ich weiss genau, was ich generell über Lehrer, Ärzte, Anwälte, Parlamentarier, Künstler oder sonst wen denke. Und ich weiss genau, dass meine Stereotypisierung – zum Glück – oft von der Realität abweicht. Weiterlesen