Ich auf der Spur des Glücks

Das Glück beschäftigt mich schon seit langem. Und wenn ich darüber schreiben möchte, so muss ich zuerst definieren, was Glück ist. Aber ich möchte es einfach dabei belassen: Sprechen wir über das Glück, ohne es zu benennen. Denn für jeden bedeutet Glück etwas Anderes. Glück haben und glücklich sein sind auch verschiedene Paar Schuhe. Aber nehmen wir einfach das, was für jeden einzelnen von uns Glück und glücklich sein bedeutet. Vermutlich würde jeder beide Begriffe unterschiedlich beschreiben, deuten, ganz unterschiedliche Beispiele dafür machen. Hoffentlich Beispiele aus dem eigenen Leben… Weiterlesen

Frei sein. Leben ordnen. Widerspruch? (Kündigung)

Ich versuche, meine Gedanken zu ordnen. Du merkst, dass ich dir nicht zuhöre, obwohl ich mich redlich bemühe. Du fragst mich: Woran denkst du? Ich bin abwesend. Gedanklich. Körperlich bin ich hier. Und ich merke, dass es mich nicht interessiert, was hier läuft. Ich bin so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass es mich zu viel Anstrengung kostet, mich ins Hier und Jetzt zurückzuholen. Zurück zu zwingen. Denn ich will eigentlich gar nicht hier sein. Ich will überall sonst sein, nur nicht hier. Und ich will alles andere machen, nur nicht das hier. Und ich will einfach frei sein. Ich lechze nach dieser unendlichen Freiheit, obwohl ich weiss, dass es sie nicht in einer Unendlichkeit gibt. Dass ich sie nie erreichen, nie haben werde. Und doch: Ein Stückchen Freiheit kann ich haben. Jetzt.

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Wer wagt, gewinnt

Ihr wisst ja: Ich bin so der Kritzel-Typ. Einfach mal machen, einfach mal Mut zeigen, etwas wagen, ohne zu wissen, was dabei herauskommt. Einfach mal machen. Augen zu und durch. Mit dem Kopf durch die Wand. Ich brauche das Adrenalin, die Unsicherheit, die mich aus der Bahn wirft, die mir den Boden unter den Füssen wegzieht. Ich brauche das Nichtwissen, die Schwebe. Ich lechze nach Freiheit; danach, mein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Die Dinge in die Hände zu nehmen, sie nach meinen Wünschen und Träumen zu formen, etwas zum Besseren zu verändern. Einfach mal wagen. Einfach machen. Weiterlesen

Asyl, Asyl! Europa, quoi vadis?

Ich weiss nicht, ob es derzeit ein anderes Thema in den Medien gibt, als die „Flüchtlingsströme“. Tagtäglich werden uns Bilder gezeigt, wie sich tausende von Menschen dicht gedrängt auf einem Boot auf den Weg nach Europa machen. Europa, das gelobte Land. Europa, der vermeintlich friedliche Kontinent. Sie kommen aus Afrika, der Wiege der Menschheit oder aus Nahost, der Wiege der Religionen. Sie kommen, um zu bleiben. Denken wir. Und wir werden regelrecht von den Medien gedrängt, Angst zu bekommen und uns zu fragen: Europa, quoi vadis? Wohin führt der Weg? Was passiert hier, was passiert mit uns, was geschieht mit der Welt? Weiterlesen