Über das krampfhafte Festhalten an der eigenen Beziehung

Wer kennt es nicht: Wir führen eine Beziehung und wissen genau, dass diese Beziehung schon lange ihren Höhepunkt überschritten hat und nun ohne Halt ins Nichts stürzt. Oder sie ist konstant auf einem tiefen Niveau – die Beziehung ist meistens in Ordnung, aber auch nicht das Wahre. Es ist o.k, man versteht sich gut, kennt den anderen, man ergänzt sich in alltäglichen Dingen und belügt sich damit, dass es alleine auch nicht besser wäre. Weiterlesen

Typ Mann: Arschloch

Ich weiss, dass ich viele Leser männlichen Geschlechts habe (zum Glück). Liebe Leser, ich will euch wirklich nicht verscheuchen. Ich habe kein Problem mit Männern. Wirklich nicht. Die meisten von euch sind absolut cool! Wirklich! Wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Männer in meinem Umfeld cool sind, dann kommen mir einige in den Sinn. Und es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Geschlecht, sondern vielmehr am Menschen, ob jemand cool ist oder nicht. Und trotzdem habe ich im Moment gerade eine Überdosis jener Männer, die einfach nur Vollidioten sind. Und ich habe gerade das Bedürfnis, meinen Frust nieder zu schreiben. Und um es vorweg zu nehmen: Mit keinem dieser genannten Vollidioten habe ich eine Beziehung. Weiterlesen

Na, wie geht’s so? Und was gibt’s Neues?

Und, wie geht’s? Ich blicke dir in die Augen, weiss nicht, was ich genau sagen soll. Wie es mir geht? Wenn ich das wüsste. Mal so, mal so. Ist das eine befriedigende Antwort? Ich merke, wie mir die Dinge gerade etwas entgleiten; bin unschlüssig, manchmal unsicher (du machst mich unsicher, aber das sage ich dir nicht), mal mehr, mal weniger emotional. Auf jeden Fall ist es gerade eine veränderliche Phase. Ich wünschte manchmal, ich könnte eine Beurteilung meiner Gefühlslage per Computer durchführen und ausdrucken lassen, um zu wissen, was gerade los ist. Nein, so schlimm ist es dann doch nicht. Trotzdem wäre es praktisch, wenn das ginge. Weiterlesen

Was du wohl sagen würdest?

Seitdem ich dich kennen gelernt hatte, war mir klar, dass ich mich nicht in dich verlieben durfte. Es ist und war aussichtslos. Gefühle für einen Mann zu haben, der nie meiner sein kann, ist verschwendeter Herzschmerz – ist nicht einmal schöner Herzschmerz, sondern eine Sackgasse. Man leidet nur. Natürlich ist manchmal auch Liebeskummer schön; weinen kann sehr befreiend sein. Aber in unserem Fall wären Gefühle völlig deplatziert. Das wussten wir beide von Anfang an. Ja, es war einmalig, es war ein Blitz, der einschlug, ohne dass wir uns rational oder emotional hätten wehren können. Aber wir konnten uns danach gegen unsere Begierde wehren, gegen unsere Gefühle. Wir konnten alles daran setzen, uns nicht nahe zu kommen (was wir auch in gewisser Weise taten und tun). Weiterlesen

Wenn die Arbeit ruft (und schreit und an dir zerrt und dich nicht mehr loslässt)

Es gibt gemächliche Zeiten, in denen nicht viel zu tun ist. Das Übliche eben, die Routine, aber nicht viel mehr. Und dann gibt es Zeiten – und zwar betrifft es immer gerade den ungünstigsten Zeitpunkt, wenn es schönes Wetter ist zum Beispiel oder mitten im Weihnachtsstress oder was auch immer –, in denen es scheint, als würde die Welt plötzlich stillstehen, wenn man nicht höchstpersönlich beginnt, sie zu drehen. Weiterlesen