Typ Mann: Arschloch

Ich weiss, dass ich viele Leser männlichen Geschlechts habe (zum Glück). Liebe Leser, ich will euch wirklich nicht verscheuchen. Ich habe kein Problem mit Männern. Wirklich nicht. Die meisten von euch sind absolut cool! Wirklich! Wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Männer in meinem Umfeld cool sind, dann kommen mir einige in den Sinn. Und es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Geschlecht, sondern vielmehr am Menschen, ob jemand cool ist oder nicht. Und trotzdem habe ich im Moment gerade eine Überdosis jener Männer, die einfach nur Vollidioten sind. Und ich habe gerade das Bedürfnis, meinen Frust nieder zu schreiben. Und um es vorweg zu nehmen: Mit keinem dieser genannten Vollidioten habe ich eine Beziehung. Weiterlesen

Na, wie geht’s so? Und was gibt’s Neues?

Und, wie geht’s? Ich blicke dir in die Augen, weiss nicht, was ich genau sagen soll. Wie es mir geht? Wenn ich das wüsste. Mal so, mal so. Ist das eine befriedigende Antwort? Ich merke, wie mir die Dinge gerade etwas entgleiten; bin unschlüssig, manchmal unsicher (du machst mich unsicher, aber das sage ich dir nicht), mal mehr, mal weniger emotional. Auf jeden Fall ist es gerade eine veränderliche Phase. Ich wünschte manchmal, ich könnte eine Beurteilung meiner Gefühlslage per Computer durchführen und ausdrucken lassen, um zu wissen, was gerade los ist. Nein, so schlimm ist es dann doch nicht. Trotzdem wäre es praktisch, wenn das ginge. Weiterlesen

Diese eine gefährliche Anziehung

Was bleibt, wenn ein Vulkan ausgebrochen ist? Lava. Und die ist so heiss, dass sie alles aus dem Weg räumt. Das habe ich mit dir erlebt. Ich kannte das von früher – da gab es diesen einen, einen einzigen Fall, bei dem ich das Gefühl hatte, dass es jeden Moment explodieren könne und da explodierte es auch, aber mit dir, mit dir bin ich immer kurz davor und dann lassen wir die Eruption nicht zu. Verdammt! Weiterlesen

Wenn du dem perfekten Mann zu spät begegnest

Unsere erste Begegnung war schicksalshaft. Ich hatte in dieser Einöde, die sich zwar Stadt nennt, aber keine visuellen Reize zu bieten hat, seit enormer Zeit keinen Mann gesehen, der mich in irgendeiner Weise optisch angezogen hätte. Du hast mich in diesem – einen – Augenblick aus einem lethargischen, ja vielleicht sogar hoffnungslosen Schlaf aufgeweckt. Es waren wenige Sekunden, wenn überhaupt, in denen sich unsere Blicke kreuzten. Ich kann nicht sagen, dass ich damals gewusst hätte, dass dieser eine Augenblick viel mehr zu bedeuten hätte, als es den Anschein hatte. Aber gefühlt habe ich es. Glaube ich.
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„Häsch mer en Stutz?“

Ich weiss nicht, warum, und ich weiss auch nicht, ob es nur mir so geht, aber ich werde immer wieder von Leuten – eigentlich von Männern – gefragt, ob ich ihnen einen „Stutz“ hätte. Für die Nicht-Dialekt-Sprechenden von euch: Ein Stutz ist ein umgangssprachliches Synonym für einen Franken. Ich werde also immer wieder von Leuten auf der Strasse um Geld angebettelt. Warum, weiss ich nicht. Gerade war ich im Kino, wo ich mir einen unglaublich eindrucksvollen Film über eine irakische Familie angeschaut habe und über deren politisch bedingte Zerstreutheit in der ganzen Welt. Der Film heisst „Iraqi Odysee“ und ist im Übrigen sehr empfehlenswert. Nun ja. Weiterlesen

Dürfen wir auch mal „versagen“?

Wenn unsere Gesellschaft – oder besser gesagt: jedes einzelne Individuum – vor etwas Angst hat, dann ist es die vor dem Versagen. Der Kampf gegen das „böse Versagen“ beginnt ja schon in der Schule: gute Noten nach Hause zu bringen, ist der einzige „Job“, den man als Kind hat. Der einzige? Klar, neben dem Instrumental- und dem spezifischen Sportunterricht. Allenfalls wird man auch noch anderweitig musisch oder – wenn man Glück hat, und ich meine das wirklich ehrlich, sprachlich gefördert. Bei mir persönlich war das alles der Fall. Dafür bin ich meinen Eltern unbeschreiblich dankbar. Trotzdem soll es in diesem Beitrag um das Versagen und die unsägliche Angst davor, gehen. Wo waren wir stehen geblieben? Weiterlesen