Anleitung: Wie man sich rar macht.

Habt ihr das auch schon erlebt: Ihr verabredet euch mit jemandem, findet ihn ganz nett, verabredet euch wieder (oder auch nur ein einziges Mal) und merkt dann, dass der Typ irgendwie ein Kotzbrocken ist. Oder ein emotional Taub-Blinder. Oder einfach todlangweilig. Ach, ja, mit den Langweiligen habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Oder ein Narzisst – so von sich selbst geblendet, dass er euch dadurch völlig in seinen Schatten stellt (meint er)? Ein Typ, der eigentlich keinen anderen Menschen an seiner Seite erträgt, weil er sich selbst genügt, weil er der Beste ist, den es auf dieser Welt gibt? Oder ihr merkt, dass der Typ, mit dem ihr euch verabredet habt, irgendwie nicht ganz richtig tickt. Er fragt euch, ob ihr euch jemals mit Tara beschäftigt habt?  Kein Witz! Ich musste Tara erstmal googlen! Und ich weiss noch immer nicht, was das sein soll. Weiterlesen

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„Du kannst doch jede(n) haben!“

Habt ihr das auch schon erlebt? Menschen sagen manchmal so was wie: „Du kannst doch jeden haben!“ Kürzlich ist mir das passiert. Zugegebenermassen sagen mir das tendenziell eher Menschen, die mich nicht so gut kennen. Die Interpretation überlasse ich euch. Wie auch immer. Dieser Satz – du kannst doch jeden haben – löst in mir doch einiges aus. Drei Gedanken im Folgenden: Weiterlesen

Typ Mann: Arschloch

Ich weiss, dass ich viele Leser männlichen Geschlechts habe (zum Glück). Liebe Leser, ich will euch wirklich nicht verscheuchen. Ich habe kein Problem mit Männern. Wirklich nicht. Die meisten von euch sind absolut cool! Wirklich! Wenn ich so darüber nachdenke, wie viele Männer in meinem Umfeld cool sind, dann kommen mir einige in den Sinn. Und es liegt vermutlich gar nicht so sehr am Geschlecht, sondern vielmehr am Menschen, ob jemand cool ist oder nicht. Und trotzdem habe ich im Moment gerade eine Überdosis jener Männer, die einfach nur Vollidioten sind. Und ich habe gerade das Bedürfnis, meinen Frust nieder zu schreiben. Und um es vorweg zu nehmen: Mit keinem dieser genannten Vollidioten habe ich eine Beziehung. Weiterlesen

Das ewige Dilemma mit der Taube und dem Spatz

Ich begegne immer wieder diesem einen Dilemma. Es ist jenes mit der Taube und dem Spatz. Eigentlich kommt es vom Sprichwort: „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.“ Es gab schon so oft Situationen in meinem Leben, in denen ich mir die konkrete Frage stellen musste: Spatz oder Taube? Den sicheren Spatz oder die davonfliegende Taube? Sicherheit oder Risiko? Kribbeln? Weiterlesen

Was du wohl sagen würdest?

Seitdem ich dich kennen gelernt hatte, war mir klar, dass ich mich nicht in dich verlieben durfte. Es ist und war aussichtslos. Gefühle für einen Mann zu haben, der nie meiner sein kann, ist verschwendeter Herzschmerz – ist nicht einmal schöner Herzschmerz, sondern eine Sackgasse. Man leidet nur. Natürlich ist manchmal auch Liebeskummer schön; weinen kann sehr befreiend sein. Aber in unserem Fall wären Gefühle völlig deplatziert. Das wussten wir beide von Anfang an. Ja, es war einmalig, es war ein Blitz, der einschlug, ohne dass wir uns rational oder emotional hätten wehren können. Aber wir konnten uns danach gegen unsere Begierde wehren, gegen unsere Gefühle. Wir konnten alles daran setzen, uns nicht nahe zu kommen (was wir auch in gewisser Weise taten und tun). Weiterlesen

Dublin – here I am

Liebe Leser

Ich befinde mich gerade in Dublin, wo ich den nächsten Monat verbringen werde. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und meine Gedanken von hier kanalisieren und notieren. Auf Dublin habe ich mich mit dem Buch „Lesereise Dublin. Die blaue Tür mit der Nummer sieben.“ von Ralf Sotscheck eingestimmt. Darin ist zum Beispiel zu lesen, dass die Autorin von „PS. Ich liebe Dich“, deren Namen ich schon wieder vergessen habe, Dublinerin ist. Ich habe das Buch nicht gelesen, aber den Film gesehen. Ich glaube daher nicht, dass ich mir ein Buch von ihr kaufen werde. Ausserdem ist zu lesen, dass Guiness, der bekannteste irische Bierhersteller, das Fabrikgelände, das sich im Zentrum der Stadt befinden soll, damals für 9000 (sic!) Jahre für knapp 50 Pfund gemietet hat. Ein schlauer Typ war das, dieser Guiness. Ich hasse Bier, aber ich werde mich wohl zu einem Pint hinreissen lassen. Ausserdem soll das Brazen Head in der Bridge Street die älteste Kneipe Irlands oder sogar Europas sein. Dort seien schon vor achthundert Jahren Getränke ausgeschenkt worden. Na, wenn das alles nicht viel Feiern und gute Laune verspricht! Weiterlesen