Neulich: Eine Begegnung mit einem Gutmenschen par excellence

Neulich bin ich einem echten Gutmenschen begegnet. Man sieht es den Menschen gar nicht an, aber man merkt schnell: Das sind die, die sich unermüdlich für andere einsetzen, ohne dabei einen konkreten Gewinn für sich zu erzielen. Das sind die, die gegen Windmühlen kämpfen, die versuchen, jedem Hoffnungsschimmer etwas Positives abzugewinnen; die, die strampeln, bis aus der Milch Sahne geworden ist; die, die auch mal für andere ins eigene Portemonnaie greifen, weil es sonst keiner tun würde. Das sind die, die sich gerne auch mal unbeliebt machen bei anderen, weil sie sich für (wieder) andere einsetzen. Ohne Lohn, oft vermutlich auch ohne Dank. Einfach so. Einfach so Gutes tun. Altruismus par exellence. Weiterlesen

Das ist doch nicht normal: Über Arbeitssklaven im 21. Jahrhundert.

Immer wieder stolpere ich über Sklaven des 21. Jahrhunderts. Ihr kennt die Spezies Mensch bestimmt auch: Sonntags noch schnell das erledigen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Selbstverständlich unbezahlt. Zehn- oder Zwölfstundentage fünf Tage die Woche. Selbstverständlich unbezahlt. Schliesslich verfügt das moderne Unternehmen von heute über keine Stempeluhren. Alles inklusive. Erwartet wird eine bedingungs- und grenzenlose Hingabe, Einsatz, Initiative, Engagement. Schliesslich wird man dafür bezahlt. Verhältnismässig schlecht, aber immerhin hat man eine Arbeitsstelle und wenn man sich weigert, all die Extras zu leisten, ist man schneller weg als man glaubt. Unternehmen setzen ihre Mitarbeiter massiv unter Druck mit der Tatsache, dass sie – die Arbeitnehmer – jederzeit ersetzbar sind. Und das Tragische daran: Sie sind tatsächlich problemlos ersetzbar! Es findet sich immer ein Esel (sorry), der den Arbeitswahnsinn mitmacht. Einer wird es eben schon machen, weil irgendeiner auf den Lohn angewiesen ist. Weiterlesen

Wenn die Arbeit ruft (und schreit und an dir zerrt und dich nicht mehr loslässt)

Es gibt gemächliche Zeiten, in denen nicht viel zu tun ist. Das Übliche eben, die Routine, aber nicht viel mehr. Und dann gibt es Zeiten – und zwar betrifft es immer gerade den ungünstigsten Zeitpunkt, wenn es schönes Wetter ist zum Beispiel oder mitten im Weihnachtsstress oder was auch immer –, in denen es scheint, als würde die Welt plötzlich stillstehen, wenn man nicht höchstpersönlich beginnt, sie zu drehen. Weiterlesen