Kann man als ewiger Single noch an die Liebe glauben?

Wer ewig Single ist, so wie ich, muss einen Schaden haben. Oder viel zu hohe Ansprüche. Oder beides. Auf jeden Fall gilt man in unserer Gesellschaft nicht wirklich als normal, wenn man mehrere Jahre Single ist. Warum eigentlich? Weiterlesen

Na, wie geht’s so? Und was gibt’s Neues?

Und, wie geht’s? Ich blicke dir in die Augen, weiss nicht, was ich genau sagen soll. Wie es mir geht? Wenn ich das wüsste. Mal so, mal so. Ist das eine befriedigende Antwort? Ich merke, wie mir die Dinge gerade etwas entgleiten; bin unschlüssig, manchmal unsicher (du machst mich unsicher, aber das sage ich dir nicht), mal mehr, mal weniger emotional. Auf jeden Fall ist es gerade eine veränderliche Phase. Ich wünschte manchmal, ich könnte eine Beurteilung meiner Gefühlslage per Computer durchführen und ausdrucken lassen, um zu wissen, was gerade los ist. Nein, so schlimm ist es dann doch nicht. Trotzdem wäre es praktisch, wenn das ginge. Weiterlesen

Über Tage zum Kotzen und über das Weinen

Wisst ihr was? Heute ist einfach mal so ein Tag zum heulen! Und wenn ihr denkt, dass ich das ständig tun würde, dann muss ich euch widersprechen. Ich weine nicht oft. Aber wenn ich weine, weil ich traurig bin, dann so richtig. (Wenn ich glücklich bin, weine ich manchmal auch, aber das ist dann auch wieder vorbei und das ist auch ein schönes Gefühl.) Wann habt ihr das das letzte Mal gemacht? Einfach mal geweint? Einfach mal nasse Augen zulassen? Einfach mal alle Verletzungen und Enttäuschungen akzeptieren? Sie nicht ignorieren, sondern mutig zu sich selbst sagen: Ich bin zutiefst verletzt und enttäuscht. Oder: Das habe ich jetzt gründlich vermasselt! Ich habe versagt! Warum müssen wir immer alles erklären? Und uns trösten? O.k, Trost ist schon gut, aber ich will meine Gefühle rauslassen, ohne mich selbst zu belügen. Einfach mal die Tränen einzeln die Wangen runter fliessen lassen und das Kitzeln zulassen. Weiterlesen

Das Glück nach einer Phase des Suchens, des Verwirrtseins und des Nichtwissens

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch rastlose, unklare und undefinierbare Zeiten in seinem Leben kennt. Das sind die Phasen, in denen wir uns buchstäblich suchen, in denen wir nicht wissen, wohin es gehen soll, in denen wir manchmal nicht einmal wissen, was wir wollen, können, was wir uns wünschen oder welche Erwartungen wir an uns und an unser Leben haben. Es sind die Phasen, in denen wir versuchen, in uns hinein zu gehorchen, um festzustellen, was unsere Wünsche sind, was wir selbst von uns und unserem Leben erwarten. Weiterlesen

Achteinhalbstunden fünf Tage die Woche – adieu

Mal ganz ehrlich: Bin ich denn wirklich die Einzige, die es völlig bescheuert findet, dass wir 8 (lucky you!) oder 8,5 Stunden pro Tag für Arbeit verschwenden? Und das auch noch fünf Tage die Woche? Ich frage mich schon seit längerer Zeit, ob es das sein kann. Mein Gott, ich bin 30 Jahre alt und ehrlich gesagt, lebe ich genau für den einen Moment: Freitagabend! Und dann geniesse ich das Wochenende; schlafe aus, gehe ins Kino und essen; erledige die Wäsche (muss ja auch gemacht werden), putze, koche für die kommende Woche vor und das war’s dann. Und dann ist es – wie gerade jetzt – Sonntagabend und ich denke nur: Die nächsten fünf Arbeitstage stehen bevor. Was machst du am Wochenende? Weiterlesen