Herr, gib mir die Kraft, das Unabänderliche zu ertragen…

Die Dinge sind, wie sie sind, ob sie nun gut sind oder schlecht. Einiges können wir ändern, anderes nicht. Es gibt da dieses Zitat von Franz von Assisi: „Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, die Gelassenheit, das Unabänderliche zu ertragen und die Weisheit, zwischen diesen beiden Dingen die rechte Unterscheidung zu treffen.“ Ein wunderschönes Zitat, wie ich finde. Einige meiner Blog-Leser kritisieren mich dafür, dass ich immer dafür plädiere, die Dinge, die uns nicht passen, zu ändern. Und sie haben Recht, meine Blog-Leser! Es gibt wohl tatsächlich Dinge im Leben, die wir nicht ändern können. Aber die Weisheit, wie Assisi schon im 12./13. Jahrhundert wusste, besteht darin, zu unterscheiden, was wir ändern können und was nicht und nur ersteres anzugehen. Weiterlesen

Das ist doch nicht normal: Über Arbeitssklaven im 21. Jahrhundert.

Immer wieder stolpere ich über Sklaven des 21. Jahrhunderts. Ihr kennt die Spezies Mensch bestimmt auch: Sonntags noch schnell das erledigen, was unter der Woche liegen geblieben ist. Selbstverständlich unbezahlt. Zehn- oder Zwölfstundentage fünf Tage die Woche. Selbstverständlich unbezahlt. Schliesslich verfügt das moderne Unternehmen von heute über keine Stempeluhren. Alles inklusive. Erwartet wird eine bedingungs- und grenzenlose Hingabe, Einsatz, Initiative, Engagement. Schliesslich wird man dafür bezahlt. Verhältnismässig schlecht, aber immerhin hat man eine Arbeitsstelle und wenn man sich weigert, all die Extras zu leisten, ist man schneller weg als man glaubt. Unternehmen setzen ihre Mitarbeiter massiv unter Druck mit der Tatsache, dass sie – die Arbeitnehmer – jederzeit ersetzbar sind. Und das Tragische daran: Sie sind tatsächlich problemlos ersetzbar! Es findet sich immer ein Esel (sorry), der den Arbeitswahnsinn mitmacht. Einer wird es eben schon machen, weil irgendeiner auf den Lohn angewiesen ist. Weiterlesen